Emissionsdaten 2017 - Die Messwerte sprechen für sich

Monatsdurchschnittsemissionswerte 2017 bezogen auf Tagesmittelwerte

MonatStaubSO2NO2COC gesamtHCIHgNH3
Grenzwerte gem. 17. BlmSchV5501505010100,030010
Genehmigte Grenzwerte MVA Weisweiler5201005010100,030010
Januar0,1210,6584,524,260,435,650,001060,20
Februar0,119,6182,923,930,185,130,001710,47
März0,0910,3983,843,340,605,470,001530,14
April0,2211,1879,843,670,115,260,001670,16
Mai0,2612,0680,583,440,224,940,001030,16
Durchschnitt0,1610,7882,343,730,315,290,00140,226
SO2 = Schwefeldioxid, NOx = Stickstoffoxid, CO = Kohlenstoffmonoxid, C = Kohlenstoff, HCI = Chlorwasserstoff, Hg = Quecksilber, NH3 = AmmoniakStand: Ende Mai 2017 - (alle Angaben in mg/m3)

Objektiv gesehen: Die Messdaten sprechen für sich!

Die Filtertechnik der MVA Weisweiler zählt zu den modernsten Rauchgasreinigungsanlagen in Deutschland und Europa. Im Rauchgas enthaltene Schadstoffe werden in der MVA Weisweiler durch mehrstufige chemische und physikalische Verfahren abgeschieden und minimiert. Die Rauchgasreinigung garantiert, dass die strengen Grenzwerte der 17. BImSchV (Siebzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Die aktuellen Messdaten werden in einer Online-Schaltung der Kontrollbehörde (Bezirksregierung Köln) rund um die Uhr zur Verfügung gestellt und in monatlicher Aktualisierung ins Internet gespeist.
 

Erläuterungen zu den tabellarisch dargestellten Messungen

Die angegebenen Werte der 17. BImSchV gelten für Müllverbrennungsanlagen in Deutschland. Als genehmigte Grenzwerte werden diejenigen Werte bezeichnet, die speziell für die MVA Weisweiler beim Genehmigungsverfahren zur Auflage gemacht wurden. Diese sind zum Teil noch erheblich strenger als die gesetzlichen Grenzwerte.

Als Istwert laut aktueller Überwachung werden die kontinuierlich ermittelten Emissionsdaten bezeichnet, die momentan in der MVA Weisweiler anfallen.

Diese Daten werden monatlich aktualisiert. Die hier angegebenen Werte sind monatliche Mittelwerte über alle drei Verbrennungslinien [1], die errechnet werden auf Basis von Tagesmittelwerten.

Eine Ausnahme bilden Dioxine, Furane und Schwermetalle. Diese Werte können nur diskontinuierlich ermittelt werden. Diskontinuierliche Messungen werden einmal jährlich durch einen Sachverständigen durchgeführt. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der letzten jährlichen Einzelmessung befindet sich hier.
 

Dioxine und Furane kein Thema mehr

Am deutlichsten erkennbar wird das hohe Niveau der Filtertechnik in der MVA Weisweiler bei den Messwerten für Dioxine und Furane (s. Jahresemissionsbericht).

Die regelmäßigen, jährlichen Untersuchungen haben ergeben, dass die in Weisweiler gemessenen Dioxinwerte bei nur zwei Prozent dessen liegen, was in Deutschland gesetzlich erlaubt ist. Dieser Grenzwert wird unter anderem in der sogenannten 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung festgeschrieben, einer besonders strengen Regelung, die für Müllverbrennungsanlagen gilt. Mit anderen Worten: Während generell bei deutschen Müllverbrennungsanlagen Dioxinwerte von 0,1 Nanogramm pro Kubikmeter Abluft erlaubt sind, wurden in der MVA Weisweiler tatsächlich im Schnitt 0,002 Nanogramm (1 Nanogramm=1 Milliardstel Gramm) pro Kubikmeter abgegeben.

Bei Rückfragen zum Thema Emissionen wenden Sie sich bitte an die MVA Weisweiler, Zum Hagelkreuz 22, 52249 Eschweiler Tel. +49 24 03 / 99 10, Fax +49 24 03 / 99 11 03 oder E-mail: info@mva-weisweiler.de