Emissionsdaten 2015

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Monatsdurchschnittsemissionswerte 2015 bezogen auf Tagesmittelwerte

MonatStaubSO2NOXCOC gesamtHCIHg
Januar0,277,8369,012,580,384,480,00185
Februar0,248,5974,453,180,344,630,00174
März0,169,2876,504,760,474,440,00171
April0,698,0175,793,580,364,430,00159
Mai1,308,2982,043,130,344,320,00191
Juni0,259,7784,913,270,264,210,00186
Juli0,0910,2186,403,140,274,540,00151
August0,1110,0587,842,950,294,400,00153
September0,0412,0282,463,540,294,270,00147
Oktober0,0512,4778,983,440,244,770,00163
November0,0410,9679,843,200,184,320,00203
Dezember0,068,5080,303,370,324,760,0021
Durchschnitt0,289,6779,883,350,314,460,00174
SO2 = Schwefeldioxid, NOx = Stickstoffoxid, CO = Kohlenstoffmonoxid, C = Kohlenstoff, HCI = Chlorwasserstoff, Hg = QuecksilberStand: Ende Dezember 2015 - (alle Angaben in mg/m3)

Objektiv gesehen: Die Messdaten sprechen für sich!

Die Filtertechnik der MVA Weisweiler zählt zu den modernsten Rauchgasreinigungsanlagen in Deutschland und Europa. Im Rauchgas enthaltene Schadstoffe werden in der MVA Weisweiler durch mehrstufige chemische und physikalische Verfahren abgeschieden und minimiert. Die fünfstufige Rauchgasreinigung garantiert, daß die strengen Grenzwerte der 17. BimSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten werden. Die aktuellen Meßdaten werden in einer Online-Schaltung der Kontrollbehörde (Staatliches Umweltamt Aachen) rund um die Uhr zur Verfügung gestellt und in monatlicher Aktualisierung ins Internet gespeist.

170 Millionen Euro für die Filtertechnik
Für die MVA Weisweiler wurden besonders strenge Grenzwerte definiert, die weit unter den in Deutschland erlaubten Emissionskonzentrationen liegen. In die Filteranlagen wurden insgesamt 170 Millionen Euro gesteckt.

Dioxine und Furane kein Thema mehr
Am deutlichsten erkennbar wird das hohe Niveau der Filtertechnik in der MVA Weisweiler bei den Meßwerten für Dioxine und Furane.
Die Messung von Dioxinen und Furanen ist - wie z. B. die Ermittlung des Schwermetallanteils - besonders aufwendig und kompliziert, da man nicht einfach eine Sonde ins Rauchgas halten kann, sondern dafür umfangreiche Laboruntersuchungen notwendig sind, die mehrere Tage dauern. Nur wenige Speziallabors haben die Genehmigung für solche diskontinuierlichen Untersuchungen.

Eine außerplanmäßige Untersuchung hat ergeben, daß die in Weisweiler gemessenen Dioxinwerte bei nur zwei Prozent dessen liegen, was in Deutschland gesetzlich erlaubt ist. Dieser Grenzwert wird unter anderem in der sogenannten 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung festgeschrieben, einer besonders strengen Regelung, die nur für Müllverbrennungsanlagen gilt. Mit anderen Worten: Während bei deutschen Müllverbrennungsanlagen Dioxinwerte von 0,1 Nanogramm pro Kubikmeter Abluft erlaubt sind, wurden in der MVA Weisweiler tatsächlich im Schnitt 0,002 Nanogramm (1 Nanogramm=1 Milliardstel Gramm) pro Kubikmeter abgegeben.

Erläuterungen zu den tabellarisch dargestellten Messungen

Die Einteilung der grafischen Darstellung wurde mit Blick auf die Übersichtlichkeit auf 200 mg/Nm3 beschränkt (Nm3=Normkubikmeter Abluft). Die angegebenen Werte der 13. Bundes-Immissionsschutzverordnung (13. BimSchV) gelten für Großfeuerungsanlagen (z.B. Zementwerke) in Deutschland. Hier konnten nicht alle Grenzwerte grafisch dargestellt werden, da diese zum Teil den Wert von 200 mg/Nm3 überschreiten. 

Die angegebenen Werte der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung (17. BimSchV) gelten für Müllverbrennungsanlagen in Deutschland. Als genehmigte Grenzwerte werden diejenigen Werte bezeichnet, die speziell für die MVA Weisweiler beim Genehmigungsverfahren zur Auflage gemacht wurden. Als Istwert laut aktueller Überwachung werden die kontinuierlich ermittelten Emissionsdaten bezeichnet, die momentan in der MVA Weisweiler anfallen. 

Diese Daten werden monatlich aktualisiert. Die hier angegebenen Werte sind monatliche Mittelwerte über alle drei Verbrennungslinien, die errechnet werden auf Basis von Tagesmittelwerten. Eine Ausnahme bilden Dioxine, Furane und Schwermetalle. Diese Werte können nur diskontinuierlich ermittelt werden. Hier werden jeweils die Werte der letzten Messung aufgeführt.

Bei Rückfragen zum Thema Emissionen wenden Sie sich bitte an die MVA Weisweiler, Zum Hagelkreuz 22, 52249 Eschweiler Tel. +49 24 03 / 99 10, Fax +49 24 03 / 99 11 03 oder E-mail: info@mva-weisweiler.de

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